Batzenhäusle

AKTUELLES ZU WALDKIRCH BATZENHÄUSLE
Erschließung von Batzenhäusle mit Neckarcom DSL
Batzenhäusle wird leider nicht mit der Neckarcom-Technik versorgt, aber die Vorbereitungen, die Verlegung der Leerrohre, wurden bereits erledigt. So waren keine großen Hürden mehr zu überwinden. Letztendlich müssten nur noch die Glasfasern eingezogen werden und die VDSL-Technik (Outdoor DSLAMs) neben den Telekom-Kabelverzweigern installiert werden. Die Neckarcom-Glasfaser liegt bereits bis in die St.-Margareten-Straße.

Es gab jedoch noch eine kleine Hürde, die zu überwinden war:
Damit die Technik bereitgestellt werden kann, mussten mindestens 70 Vorverträge abgeschlossen werden !
Warum ist dies so ? Vor drei Jahren wurde in Buchholz eine Bedarfsanalyse durchgeführt, wobei ca. 600 Interessenten Bedarf an schnellem Internet anmeldeten. Nun ist die Technik da, und in Buchholz gibt es auch nach 12 Monaten nur ca 150 Verträge. In Waldkirch Suggental gab es nicht einmal 40 Verträge. So wurde nicht kalkuliert und momentan rechnen sich die Investitionen für die Neckarcom nicht. Daher ist verständlich, dass nun wie in Vörstetten in 2011 entsprechende Vorverträge benötigt werden, damit sich die Investitionen rechnen.

Was wurde bisher getan ?
Schon als in Buchholz die Technik aufgebaut wurde, regte sich in Batzenhäusle der Wunsch, auch die schnellen Leitungen zu erhalten. Leider erst nach den abgeschlossenen Planungsarbeiten.
Durch Susanne Mittler, vom Heizungsbaubetrieb Carsten Mittler, wurde dankenswerter Weise eine Bedarfsanalyse durchgeführt, wobei bereits über 50 Betriebe und Privatpersonen ihren Bedarf anmeldeten. Dies führte dazu, dass am 12.10.2012 eine Infoveranstaltung im Landgasthof Löwen in Buchholz durchgeführt wurde. Auf diese Veranstaltung wurde im Elztäler Wochenbericht, sowie im Buchholzer Blättle hingewiesen. 400 Flugblätter wurden an die Haushalte verteilt, so dass jeder Einwohner die Information erhalten haben sollte.

Infoveranstaltung am 12.10.2012
Um 20 Uhr begann die Infoveranstaltung. Nur rund 30 Personen trafen sich zum Vortrag ein. Das Interesse blieb wieder einmal hinter den Erwartungen zurück. Im Vortrag wurde allgemein die Technik erläutert und auch warum es in Batzenhäusle nur mit entsprechenden Voranmeldungen losgehen wird. Insgesamt wurden nur 7 ! Vorverträge hinterlassen. Also 10% der benötigten Anzahl.

Wie geht es weiter ?
Bei diesem geringen Interesse gar nicht ! Die Technik kostet sehr viel Geld. Wenn nicht genügend Kunden sie nutzen, dann rechnet sich das für einen Telekommunikations-Anbieter nicht, daher bleibt Batzenhäusle erst einmal im digitalen Mittelalter.
Die Leerrohre werden in diesem Fall erst einmal leer bleiben und für die nächsten Jahre wird sich vermutlich nicht viel an der Situation ändern. Bei so einem geringen Interesse wird sich die Gemeinde in nächster Zeit vermutlich auch nicht einsetzen. Es soll nicht verschwiegen werden, dass man mit entsprechender Ausrüstung (UMTS-/LTE-Router und Außenantenne) auch ein UMTS- oder LTE-Signal empfangen kann. Der Empfang ist aber einerseits sehr schwach, alle Benutzer einer Funkzelle müssen sich die Bandbreite teilen und auch die sonstigen Konditionen sind im Vergleich zur DSL-Lösung ungünstiger. Internet per Funk gibt es meist nur zusätzlich zum Telefonvertrag, also mit einem Mehrpreis von ca. 30,- EUR/Monat. Außerdem ist die Datenmenge stark begrenzt, meist auf 5-10GB / Monat. Damit kommt man nicht weit. Damit kann man z.B. 2-6 Kinofilme herunterladen, danach wird auf Geschwindigkeiten langsamer als das jetzige DSL gedrosselt.